Was trägt ein Feuerwehrmann im Einsatz? Welche Gerätschaften besitzt das Feuerwehrauto? Was brennt wie und wie lösche ich es? Womit ist ein Rettungswagen beladen? Spannende Fragen, die über 60 Dritt- und Viertklässler der Feldrennacher Grundschule am diesjährigen Tag der Blaulichtorganisationen hautnah und praktisch stellen und erleben durften.

Die Grundschulkinder besichtigen einen Rettungswagen des DRK und setzen das Erlernte mit Freude direkt in die Praxis um.

Die Grundschulkinder besichtigen einen Rettungswagen des DRK und setzen das Erlernte mit Freude direkt in die Praxis um.

Organisiert von Amitoj Deol und seinem Team vom Kreisjugendfeuerwehrverband, hatte sich die Straubenhardter Wehr als Ausrichter zur Verfügung gestellt. Kommandant Martin Irion, Jugendbetreuer Tobias Fauth und seine Mannschaft brachten das vollausgestattete Löschfahrzeug gleich mit auf den Schulhof. Dazu war Julian Herwig mit dem DRK-Rettungswagen vor Ort, im Berufsleben Rettungssanitäter, im Ehrenamt Feuerwehrkamerad. An sechs Stationen durften die Kinder Einblick in die Aufgaben der Blaulichtfraktion nehmen. Sie zeigten sich fachkundig, ob es um die Notrufnummern oder um das Verhalten im Notfall ging. „Wir machen in Klasse 4 die Ausbildung zum DRK-Juniorhelfer, das motiviert zusätzlich!“ erklärte Klassenlehrerin Kerstin Lauinger. Rektor Mathias Greb lobte den zusätzlichen Einsatz der Ehrenamtlichen: „Vielleicht können ja welche von unseren Schülern für die Jugendorganisationen gewonnen werden.“ Für die Schulkinder stand zuerst aber das Erleben im Vordergrund: Einen Feuerwehrschlauch mit Schwung und dem richtigen Kniff ausrollen – gar nicht so leicht. Zusammen mit Johannes Reiser und Jan Ziegler von der Straubenhardter Wehr brennbare Stoffe erkunden und Flammen löschen – aufregend! Mit Rettungsassistent Julian Herwig mit der Trage und viel Spaß einmal um den Rettungswagen rollen. Oder mit Florian Augenstein das Straubenhardter Löschfahrzeug inspizieren: „Der Defibrillator, das ist doch der, der piepst wie ein Vogel?!“ Fazit: Die Bewunderung für die Frauen und Männer, ihr Gerät und ihre Arbeit ist ein Stück gestiegen bei den Schülern, die Scheu vor dem Umgang mit ihnen ein gutes Stück abgebaut. (weg)

Die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrangehörigen wird vorgestellt.