Eine kleine Abordnung mit unserem Kommandanten Martin Irion an der Spitze machte sich am Dienstagnachmittag, dem 21.09.21, auf den Weg, denn in Rheinau wurde nach 6-monatiger Bauzeit unserer neuer Gerätewagen Transport (GW-T) fertiggestellt und stand für die Feuerwehr Straubenhardt bereit.

Gerätewägen sind dafür ausgelegt, umfangreiches Gerät für ein Aufgabenfeld an Einsatzstellen zu bringen oder auch abzuholen, daher die Abkürzung T für Transport. Häufig handelt es sich um Geräte für spezielle Aufgaben, wie etwa der Ölschadensbekämpfung, die nicht oder nur in deutlich geringerem Umfang auf anderen Fahrzeugen mitgeführt werden. Er verfügt deshalb nur über eine sehr geringe feuerwehrtechnische Beladung. Das Fahrzeug wird nicht fest in der Alarm- und Ausrückeordnung integriert und ist somit immer verfügbar, um noch benötigtes Material oder Personal an die Einsatzstelle zu transportieren. Dieses Fahrzeugkonzept ist nun erst mit der Zusammenlegung aller Abteilungen in Straubenhardt möglich geworden und von seinem Konzept komplett neu für uns.

Der Kofferbauaufbau verfügt über eine geteilte Ladebordwand und einen Seiteneinstieg zum sicheren Be- und Entladen. In der Mannschaftskabine finden sechs Feuerwehrangehörige Platz und im Aufbau sind einige Werkzeuge z.B. Besen, Schaufel und Brechwerkzeug sowie Verkehrssicherungsmaterial gelagert. Weitere benötigte Ausrüstung kann individuell je nach Einsatzlage über Paletten und Rollwagen verladen werden.

Das Fahrzeug wurde vom Aufbauhersteller RUKU in Rheinau auf ein MAN-Fahrgestell aufgebaut. Die feuerwehrtechnische Beladung wurde individuell bestellt, wie zum Beispiel die Rollcontainer. Diese wurden von der Firma Jerg aus Mietingen-Baltringen teilweise spezifisch für uns hergestellt. Nach erfolgter Abnahme und Einweisung durch die Firma Ruku und ihrem Geschäftsführer wurde das Fahrzeug in einer einstündigen Fahrzeit nach Straubenhardt überführt. In den kommenden Wochen werden alle Kameraden der Feuerwehr Straubenhardt in verschiedenen Modulen in die Bedienung des Fahrzeuges eingewiesen.

Ein großartiges Highlight an dem Fahrzeug ist die Außenbeklebung mit der Silhouette des neuen Feuerwehrhauses. Wir hoffen alle, dass wir so bald als möglich aus unserem neuen Domizil in der Langenalber Straße mit dem GW-T ausrücken können. An dieser Stelle gilt unser Dank an alle Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit!


Bericht: F. Aberle

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