• Der erste Teil der Feuerwehr-Hauptversammlung lief wie am Schnürchen: Abteilungskommandant Ulrich Keppler berichtete von einem ruhigeren Jahr mit 34 Einsätzen – dabei aber ein Großbrand im evangelischen Gemeindehaus mit einem verletzten Feuerwehrmann – sowie gleichbleibend 21 Aktiven.

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    Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst: Sven Neuweiler, Frank Ziegler und Marcel Pillin, Dritter bis Fünfter von links, eingerahmt von Abteilungskommandant Ulrich Keppler und Stellvertreter Eddy Vischer, links, sowie Gesamtkommandant Martin Irion und Bürgermeister Helge Viehweg, rechts.


    Schriftführerin Sarah Pillin ließ das vergangene Feuerwehrjahr bunt Revue passieren, und Rechnungsführer Edgar Plass berichtete von einem hohen dreistelligen Gewinn vor allem aus den Abteilungsfesten. Es folgten Grußworte von Bürgermeister Helge Viehweg, Helmut Spiegel und Karl Knauf als Vereinsvertreter bzw. für die Alterswehr. Ehrenkommandant Herbert Keppler ehrte dreizehn Kameraden für vollständigen Übungsbesuch und Gesamtkommandant Martin Irion beförderte Manuel Binder zum Löschmeister. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Sven Neuweiler, Marcel Pillin und Frank Ziegler geehrt.

    Nicht glatt lief die wohl letzte Abteilungskommandantenwahl vor der Straubenhardter Zentralisierung, eine kombinierte Wahl von Abteilungskommandant und Stellvertreter. Die Wahlleiter Simon Becht und Frank Schönthaler mussten nach dem geheimen Urnengang feststellen, dass für das Amt des Abteilungskommandanten neben dem vom Ausschuss vorgeschlagenen Eddy Vischer, bisher stellvertretender Abteilungskommandant, der seitherige Amtsinhaber Keppler mehrfach aufgeführt war. Das Ergebnis für den Stellvertreter – vorgeschlagen Manuel Binder – wurde daraufhin gar nicht erst bekanntgegeben. Zusammen mit Gesamtkommandant Irion, Bürgermeister Viehweg und Hauptamtsleiterin Cirstin Gerstenlauer wurden Feuerwehrgesetz und Satzung der Straubenhardter Wehr zu Rate gezogen und schließlich festgestellt, dass bei neunzehn Wahlberechtigten keiner der Genannten die für einen Wahlgang erforderliche absolute Mehrheit erreicht hatte. Nachdem für einen weiteren Wahlgang kein Bewerber zur Verfügung stand, wird der Posten erst bei einer außerordentlichen Versammlung mit Neuwahl innerhalb der nächsten drei Monate besetzt. Der bisherige Amtsinhaber Keppler versieht solange die Geschäfte.

    Autorin: Winnie Gegenheimer

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